Joerißen.Kultur am 12.7.: Letzte-Hilfe-Kurs

2. Juli 2024

Was Sie nicht können: Der Sterblichkeit entgehen.

Was Sie können: Mit Sterblichkeit umgehen.

Werden Sie Letzthelfer und fassen Sie Mut, sterbende Menschen zu begleiten.

Das Lebensende und Sterben unserer Angehörigen, Freunde und Nachbarn macht uns oft hilflos, denn uraltes Wissen zur Sterbebegleitung ist mit der Industrialisierung schleichend verloren gegangen.
Um dieses Wissen zurückzugewinnen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, bei uns im Bestattungshaus Joerißen den kostenfreien Kurs der „Letzten Hilfe“ des Wegberger Vereins Lebensnah zu besuchen.
In diesen Letzte-Hilfe-Kursen lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger durch Familie Claßen, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können.

Denn der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der dem Sterbenden die Hand reicht.
Diese Hand zu reichen erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen.

In einem Letzte-Hilfe-Kurs wird beides vermittelt: Mut und Wissen.

Der Kurs findet statt am Freitag, 12. Juli 2024, von 17 Uhr bis 20 Uhr in unserem Bestattungshaus Joerißen, Tüschenbroicher Straße 5. Um Voranmeldung wird gebeten, aber auch Kurzentschlossene sind willkommen!

02434-5564 oder info@joerissen-bestattungen.de

Kursinhalte (4 Module á 45 Minuten):

  1. Sterben ist Teil des Lebens: Wer sterbende Menschen betreut, sollte keine Berührungsängste haben. Aus einer Sterbebegleitung ergeben sich zwangsläufig Konfrontationen mit Krankheit, Leid und Tod. Im Letzte-Hilfe-Kurs wird daher der Umgang mit Tod und Sterben als Teil des Lebens reflektiert.
  1. Vorsorgen und Entscheiden: Jeder Mensch sollte selbstbestimmt seinen letzten Weg gehen. Deshalb werden im Letzte-Hilfe-Kurs auch wichtige Dokumente wie die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht besprochen.
  1. Leiden lindern: In der letzten Lebensphase schwerkranker Menschen ist nicht mehr Heilung das Ziel der Behandlung, sondern Linderung von Leiden. Diese Form der Behandlung stellt einen Bereich der Palliativversorgung beziehungsweise der Palliativmedizin dar. Im Letzte-Hilfe-Kurs werden Krankheitsbilder und Beschwerden im Sterbeprozess thematisiert und wie man Sterbenden die Symptome erleichtern kann.
  1. Abschied nehmen: Sterbende Menschen müssen akzeptieren, dass ihr Leben zuende geht. Zu Trauer und Angst im Angesicht des nahenden Todes kommen oft körperliche Einschränkungen, Schmerzen und ein Gefühl der Hilflosigkeit – eine sehr schwierige Situation für die Patienten und ihre Angehörigen. Im Letzte-Hilfe-Kurs werden die Teilnehmer auf diese Situation vorbereitet.

(Quellen: www.letzthehilfe.info und www.lebensnah.info)

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